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Fluorid - Spurenelement oder gar Gift?

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Bei Fluorid handelt es sich um gebundenes Fluor. Es findet sich in den meisten Zahncremes als Kariesprophylaxe. Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO rät ausdrücklich zur Verwendung fluoridhaltiger Cremes, auch wenn, z. B. in der Werbung immer wieder alternative Zahnpasten beworben werden.

Das Thema Zahncreme – mit oder ohne Fluorid - rückt immer wieder in den Fokus der Diskussionen. Das bringt unter den Patienten ein großes Maß an Verunsicherung hervor und sowohl der Zahnarzt Bern als auch seine Dentalhygienikerinnen stellen einen großen Beratungsbedarf in dieser Frage fest.

Wie so oft in der Wissenschaft lässt sich die Frage nicht eindeutig beantworten. Die folgenden drei Entscheidungskriterien sollen den Patienten in die Lage versetzen, selbst eine vernünftige Entscheidung treffen zu können, ob sie das Fluorid weiter verwenden oder komplett weglassen wollen. Das Fluorid wird an dieser Stelle weder komplett verteufelt noch uneingeschränkt empfohlen. Viel eher geht es darum herauszufinden, für wen sich die Verwendung lohnt, welche Argumente für den Einsatz sprechen und welche dagegen.


Fakt ist…

Fluorid reduziert Karies. Wer das Gegenteil behauptet, hat die gesamte Wissenschaft gegen sich. Je nach Studie liegt der Anteil der Reduzierung zwischen 30 und 35 %. An dieser Tatsache gibt es keinen Zweifel.

An anderer Stelle wird behauptet, Fluorid leiste seine Arbeit nicht, denn die Zahnerkrankung sei ja nicht ausgerottet. Hierzu muss man verstehen, dass Karies im statistischen Durchschnitt verringert wird. Es wird also immer wieder Menschen geben, die trotz Fluorid Karies bekommen und es wird Patienten geben, die Fluorid benutzen und keine Karies bekommen. Aus diesem Grund ist es für den Zahnarzt nicht die Lösung, von Fluorid abzuraten, weil es nicht zu 100 % hilft, denn es kommt noch auf weitere Faktoren an. Beispielsweise darf die Ernährung nicht außer Acht gelassen werden, ebenso wenig wie die Putztechnik.


Braucht der Mensch Fluorid oder nicht?

Ernährt sich der Mensch nicht nach dem westlichen Modus, wird er kaum Karies bekommen. Das fand bereits der Ernährungsforscher Weston A. Price vor 100 Jahren heraus, indem er sich durch die vielen Naturvölker durchgeforscht hat. Diese Völker ernähren sich vernünftig, Karies ist nicht zu befürchten. Dementsprechend bräuchten diese Menschen auch kein Fluorid. In der heutigen Zivilisationsgesellschaft ernähren wir uns jedoch äußerst kohlenhydrathaltig. Zucker geht eine Verbindung mit den Bakterien der Beläge ein, es entsteht Säure. Die wiederum greift den Zahn an und Karies kann entstehen.

Würde man sich perfekt ernähren, also in Richtung einer Paleo-Diät die ausschließlich aus Fisch, Fleisch, Eier, Gemüse und Nüssen besteht, würde die Gefahr von Karies nicht bestehen und man müsste auch kein Fluorid benutzen. Allerdings ist es fast unmöglich, den Menschen zu einer kohlenhydratfreien Ernährung zu bewegen.

Verfügt der Patient über eine exzellente Putztechnik, wären keine Beläge vorhanden, die Kohlenhydrate in Säure verwandeln und den Zahn zerfressen könnten. Gehört man jetzt zu einer der Gruppen oder gar zu beiden: Man ernährt sich gesund und beherrscht die perfekte Putztechnik, käme man theoretisch ohne Fluorid aus. Man bräuchte es nicht.

Gerade während der professionellen Zahnreinigung macht der Zahnarzt Bern jedoch die Erfahrung, dass niemand die Putztechnik wirklich zuverlässig fehlerfrei beherrscht und sich die wenigsten Menschen zuckerfrei ernähren. Aus diesem Grund kann er die Empfehlung, das Fluorid wegzulassen, nicht guten Gewissens geben.


Ist Fluorid schädlich?

Paracelsus, ein berühmter Arzt aus dem 16. Jahrhundert, prägte schon den weisen Satz: „Die Dosis macht das Gift“. Nehmen wir als Beispiel die Aufnahme von Wasser: 1 – 2 Liter Wasser am Tag sind die richtige Dosis für ein absolut gesundes Verhalten. Verzehnfacht man nun die Menge und würde 10 Liter am Tag trinken, würde man sich damit in einen lebensbedrohlichen Zustand bringen.

Ähnlich verhält es sich mit Schmerzmitteln. 1 g (= 2 Tabletten Paracetamol) fegt ihre Kopfschmerzen vom Platz. Würde man auch hier das Zehnfache einnehmen, hätte man schon die potentiell tödliche Dosis überschritten, d. h. die Leber könnte versagen. Man muss sich also dessen bewusst sein, wie dicht Licht und Schatten bei der Dosierung beieinander liegen.

Die potentiell giftige Dosis für den Menschen bezogen auf das Fluorid beträgt 5 mg / kg Körpergewicht. Das bedeutet, jemand der in etwa 70 kg wiegt, müsste schon 350 mg zu sich nehmen damit die Substanz schädlich wirkt. Putzt man sich mit einer fluoridhaltigen Zahncreme den Mund, so nimmt man das Fluorid ja kaum auf. Es bleibt im Mund; man schluckt ja kaum etwas davon.

In der täglichen Praxis gibt man eine erbsengroße Menge auf die Zahnbürste. Die enthält zwischen 0,1 – 0,2 mg Fluorid. Damit ist man um den Faktor von ca. 2000 von einer Schädigung entfernt und es herrscht eine wahnsinnig große Sicherheitsspanne. Die Frage, ob Fluorid schädlich ist, kann der Zahnarzt Bern also guten Gewissens mit NEIN beantworten.


Zahncremes ohne Fluorid

Diese Cremes enthalten in erster Linie Xylit, was dafür sorgt, dass ein süßlicher Geschmack im Mund vorherrscht. Sie sind in Ihrer karieshemmenden Wirkung schwächer und der Zahnarzt kennt keine Studie, in der belegt werden konnte, dass diese Zahncremes so zuverlässig wirken wie fluoridhaltige.

Wägt man nun den Nutzen von Fluorid ab, so ist er gegenüber den Gefahren größer und der Zahnarzt Bern rät seinen Patienten zu einer fluoridhaltigen Zahncreme.

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