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Paradontitis durch Diabetes?

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Menschen mit Diabetes häufiger an Parodontitis leiden als Nichtdiabetiker. Gerade bei einer schlechten Einstellung des Blutzuckerspiegels besteht eine erhöhte Gefahr für die Entwicklung einer Parodontitis. Neueren Studien zufolge stellt aber auch andersherum eine chronische Parodontitis einen möglichen Risikofaktor für Diabetes dar. Bakterien können ins Blut eindringen und Zellen aktivieren, die biologische Entzündungsparameter auslösen und sich negativ auf den gesamten Körper auswirken. Die in der Bauchspeicheldrüse für die Produktion von Insulin zuständigen Zellen können geschädigt oder sogar ganz zerstört werden. Auf diese Weise kann ein Typ-II-Diabetes entstehen.

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Ungesunder Mund, ungesunder Körper

Wissenschaftliche Untersuchen belegen einen engen Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und ganzheitlicher Gesundheit. Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches stellen eine Gefahr für den ganzen Körper dar – als Folgeerscheinung  können  sie den gesamten Organismus in Mitleidenschaft ziehen.

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Frühgeburten durch Parodontitis?

Es  wird eine Wechselwirkung zwischen Parodontitis und Frühgeburten vermutet. Schwangere Frauen mit Parodontitis haben ein höheres Risiko für eine Frühgeburt oder ein untergewichtiges Baby. Es gibt die Theorie, dass die an der Parodontitis beteiligten Bakterien eine Immunreaktion in Gang setzen. Körpereigene Stoffe bilden sich, die das Wachstum des Embryos verzögern und frühzeitige Wehen auslösen können. Frauen mit Kinderwunsch sollten daher möglichst vor und während der Schwangerschaft einen Kontrollbesuch bei der Dentalhygienikerin oder dem Zahnarzt wahrnehmen.

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Der Herzinfarkt kann im Mund beginnen

Patienten mit einer unbehandelten chronischen Parodontitis tragen ein erheblich grösseres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken. Bei einer Parodontitis können Bakterien aus den vertieften Zahnfleischtaschen in den Blutkreislauf gelangen. Dabei ist es möglich, dass sie sich an die Fettablagerungen in den Herzgefässen anheften. Dies kann zur Bildung von Blutgerinnseln, Entzündungen (Endokarditis) und schliesslich zu Herzinfarkt führen.

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